27.11.2013, Turnov
Workshop in Turnov, © STRIMA

Schadenspotentialanalyse an Gebäuden und Infrastruktur

Am 27.11.2013 fand im Hotel Karel IV. in Turnov unser Workshop mit folgenden Schwerpunkten und Fragen statt:

•  Prüfung der Übertragbarkeit einer Methodik der Schadensabschätzung
•  Wege zur Minderung des Schadenspotenzials in Hochwassergebieten
•  Wie kann der Einfluss von Hochwasserschutzmaßnahmen auf das Schadenspotenzial nachgewiesen werden?

Die Übertragbarkeit einer vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung erarbeitete Methodik zur Schadensabschätzung an Wohngebäuden wird im Rahmen des Projektes STRIMA an Pilotgebieten im Stadtgebiet von Turnov erprobt. In diesem Workshop wurden die Methodik zur Schadenspotenzialbestimmung und die Pilotgebiete vorgestellt und deren Eignung diskutiert. Des Weiteren wurden verschiedene Möglichkeiten der Schadensminderung bei Hochwasser erläutert. Zentrale Bedeutung hatte dabei die Frage, wie deren Einfluss auf die Verringerung des Schadenspotenzials künftig einfacher abgeschätzt werden kann.

Downloads

⇓  Einladung und Programm

⇓ alle Präsentationen als passwortgeschütztes ZIP-Archiv (Passwort auf Anfrage)

Inhalt:

  • Charakteristik des Gebietes und Hochwassersituation in Turnov (Fiser, Stadt Turnov)
  • Ermittlung synthetischer Schadensfunktionen - Grundlagen und Anwendungsbeispiele (Golz, IÖR)
  • Modellierung hochwasserinduzierter Gebäudeschäden auf Basis synthetischer Schadensfunktionen (Schinke, IÖR)
  • Hochwasserschutzmaßnahmen im Einzugsgebiet der Jizera (Skořepa, Povodí Labe)
  • Hochwasserangepasstes Planen und Bauen (Heiland, Infrastruktur + Umwelt)
  • Beitrag der naturnahen Hochwasserschutzmaßnahmen zum Hochwasserschutz (Dobrovský, ARR)
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