15.05.2014, Děčín (CZ)
Naturnahe Maßnahmen, ©LfULG

Naturnahe Hochwasserschutzmaßnahmen in der Praxis

Zu unserem 5. STRIMA Workshop waren engagierte deutsche und tschechische Experten der Fachgebiete Renaturierung, naturnaher Gewässerschutz und Hochwasserrisikomanagement eingeladen. Er widmete sich folgenden Schwerpunkten und Fragen:

  • Welche Möglichkeiten bietet vorbeugender Hochwasserschutz mittels naturnaher Gewässerentwicklung?
  • Welche Synergien ermöglicht die Verlinkung der EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) mit der EG-Hochwasserrisikomanagementrichtlinie (HWRM-RL)?
  • Welche Fragen, Probleme und Lösungsmöglichkeiten hat die Exkursion „Naturnahe Hochwasserschutzmaßnahmen in der Praxis“ aufgezeigt?
  • Der Černý potok (Schwarzbach) – Beispiel für eine Gewässerrevitalisierung in Tschechien
  • Welche ingenieurbiologischen Maßnahmen sind für mein Gewässer geeignet? Wie wähle ich aus der großen Vielfalt die passende Bauweise?
  • Vor welchen Herausforderungen stehen die Kommunen, wenn sie eine derartige Maßnahme umsetzen möchten?

Zentrale Bedeutung hatte die Frage, wie der Einsatz der naturnahen Hochwasserschutzmaßnahmen weiter voran getrieben werden kann und wie diese eingesetzten Methoden gleichzeitig und effektiv der Umsetzung der Ziele der EG – Richtlinien (WRRL und HWRM-RL) dienen können.

Downloads

⇓ Einladung und Programm

⇓ alle Präsentationen als passwortgeschütztes ZIP-Archiv (Passwort auf Anfrage)

Inhalt:

  • Vorbeugender Hochwasserschutz durch naturnahe Gewässerentwicklung (Dr.‐Ing. Andreas Stowasser, Stowasserplan)
  • Verlinkung der EG–Wasserrahmenrichtlinie mit der EG–Hochwasserrisiko‐managementrichtlinie (Dr.‐Ing. Uwe Müller, LfULG)
  • Auswahl und Anwendung ingenieurbiologischer Bauweisen mittels der Software SOFIE© [Software für Ingenieurbiologie] (Dr.‐Ing. Andreas Stowasser, Stowasserplan)
  • Die Revitalisierung des Černý potok (Schwarzbach) im Erzgebirge (Veronika Bohuňková, Agentur für Natur‐ und Landschaftsschutz der Tschechischen Republik)
  • Behördliche Genehmigung von Maßnahmen des naturnahen Hochwasserschutzes (Alexander Illig, Landratsamt Görlitz)

Weiterführende Informationen

GROSSMANN, M., HARTJE, V., MEYERHOFF, J. (2010): »Ökonomische Bewertung naturverträglicher Hochwasservorsorge an der Elbe und ihren Nebenflüssen. Naturschutz und Biologische Vielfalt 89, Bundesamt für Naturschutz: Bonn.

BÖHM, E. & T. HILLENBRAND; J. LIEBERT; J. SCHLEICH; R. WALZ (2002): »Kosten-Wirksamkeitsanalyse von nachhaltigen Maßnahmen im Gewässerschutz. Umweltbundesamt Texte 12/02, Berlin.

BAYERISCHES LANDESAMT FÜR WASSERWIRTSCHAFT / LANDESFISCHEREIVERBAND BAYERN e.V. (2005): »Totholz bringt Leben in Flüsse und Bäche. München.

Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (2006):
Ufersicherung – Strukturverbesserung, Anwendung ingenieurbiologischer Bauweisen im Wasserbau (Handbuch 1)

STOWASSER, A. (2008): »Ingenieurbiologische Bauweisen - Herausforderung für Planer und Ausführende. DEGA, Jg. 2008, Heft 42, S 10-14

Fortbildungsmaterialien zur Ingenieurbiologie der WBW Fortbildungsgesellschaft für Gewässerentwicklung mbH

» Ingenieurbiologische Bauweisen an Fließgewässern, Teil 1, Leitfaden für die Praxis
» Ingenieurbiologische Bauweisen an Fließgewässern, Teil 2, Steckbriefe aus der Praxis
» Ingenieurbiologische Bauweisen an Fließgewässern, Teil 3, Arbeitsblätter für die Baustelle

 

 

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